Selbst- und Fremdbild von männlichen Fachkräften

Auswirkungen auf die Interaktion im Team

Tandem-Referentin: Brigitta Kreß

Tandem-Referent: René Sciortino

Hier gehts zum Abschlussbericht als PDF zum Download: MIK_13_WS_II_2_2.Befragung BVZ

Zur Präsentation: MIK13WS II.2. Selbst- und Fremdbild männli cher Fachkräfte_1. BVZ-Befragung Dateityp: PDF , Dateigröße: 284 kB

Die Studie des BVZ „Mehr Männer in die pädagogische Arbeit“ aus den Jahren 2005 und 2006, die mit insgesamt 760 pädagogisch arbeitenden Männern und Frauen durchgeführt wurde, hatte erstmals einen tieferen Einblick in die praktische, alltagnahe Kommunikation zwischen den Frauen und Männern der Teams und den Eltern ergeben. Viele der gegenseitigen Rollenbilder, Stereotypen, Erwartungen und Anforderungen, die oft unausgesprochen bleiben, weil sie unbewusst und sozialisationsbedingt sind, wurden sichtbar, damit diskutierbar und veränderbar. Männerbilder, die den Kindern vielfältige Identifikationsmöglichkeiten anbieten, können im Interaktionsprozess zwischen den Geschlechtern lebendig werden.

Die aktuelle Studie II zum gleichen Sachverhalt aus 2013 soll nun erfassen, ob sich in den dazwischen liegenden sieben Jahren, in denen Fortbildungen, Aufklärungskampagnen und Teamentwicklungen liegen, etwas verändert hat und was genau diese Veränderung ausmacht. Welche Entwicklung zeichnet sich ab? Wie wird heute reflektiert und diskutiert? Konnten Männer ihre Rolle als Mann in einer Frauendomäne für sich neu definieren und eine eigene Art der männlichen Fürsorge etablieren? Sind die Männer in Kitas auf dem Weg zur Normalität?